Auto lackieren mit der Spraydose - Anleitung Autolackierung

Anleitung zum fachgerechten Lackieren des Autos mit der Autolack Spraydose / zur Grundierung mit der Sprühdose.

Richtig mit der Spraydose lackieren - die wichtigsten Informationen.

Temperatur:
Die Spraydose darf nicht kalt sein, ideal sind 20 Grad C. Die Umgebungstemperatur und Temperatur des Objekts sollten sich auch in diesem Bereich befinden.

Kräftiges Schütteln der Spraydose:
Zwei bis drei Minuten kräftig schütteln, bis die Mischkugeln deutlich zu hören sind. Dadurch werden die Farbpigmente aufgerührt und gemischt – für den richtigen Farbton.

Vorbereitung der Lackierung:
Immer im Freien oder in sehr gut belüfteten Räumen sprühen (z.B. Werkstatt oder Garage). Umfeld sorgfältig abdecken, um den feinen Sprühnebel abzufangen. Nicht zu lackierende Flächen müssen sauber abgeklebt und abgedeckt werden. Eine gute Beleuchtung erleichtert die Sicht-Kontrolle nach den einzelnen Sprühgängen.

Der Untergrund des zu lackierenden Objekts muss sorgfältig vorbereitet werden: Losen Rost und Schmutz entfernen, Abschleifen bzw. Anschleifen und mit geeigneten Mitteln (z.B. Spezial-Reiniger oder Silikonentferner) Fett und Schmutz von der Oberfläche entfernen. Ansonsten wird die neue Lackschicht nicht halten oder Verunreinigungen nach der Lackierung in der Lackoberfläche sichtbar sein. Klebeband haftet auf verunreinigte Flächen ebenfalls nicht gut.

Sprühnebel verteilt sich überall hin, daher ist sorgfältiges Abkleben Pflicht. Die feinen Partikel werden weit getragen, zum Schutz der Umgebung muss großflächig und dicht abgeklebt werden. Neben Papier oder Folie zum Abdecken ist ein gutes Klebeband erforderlich. Unterschiede gibt es unter anderem in der Klebekraft und Breite, Spezial-Klebeband um scharfe Kanten bei der Autolackreparatur zu vermeiden, Linienband um scharfe Kanten zu erzielen. Das Überdehnen von Klebeband sollte unbedingt vermieden werden, es verliert dadurch an Flexibilität und Abklebe-Lücken könnten entstehen – durch die evtl. Sprühnebel eindringt oder Lack läuft.

Bei Spot Repair werden weiche Kanten an den Übergängen von alter zu neuer Lackierung benötigt. Hierzu kann spezielles Fugenband eingesetzt werden oder folgende Abklebe-Technik: Abdeck-Papier verkehrt herum ankleben und umschlagen, damit eine Wölbung entsteht. Das nach hinten geschlagene Papier wird angeklebt.

Wichtig ist auch, den richtigen Zeitpunkt zum Entfernen des Klebebands nach der Lackierung zu treffen: Wenn der Lack zu feucht, ist verläuft er - ist der Lack zu trocken, reißt der geschlossene Lack-Film und die Kante wird unsauber. Klebeband gleichmäßig und nicht zu schnell entfernen, um Beschädigungen zu vermeiden.

Der Untergrund ist die Basis für eine erfolgreiche Lackierung und sollte gut vorbereitet sein. Grundierungen sorgen für eine gute Haftung, stabilisieren oder schützen und bringen Farben zur Geltung. Eine Universal-Grundierung ist eine gute Wahl, wenn das Trägermaterial nicht zweifelsfrei identifiziert werden kann oder normale Umwelteinflüsse herrschen. Ist ein optimales Ergebnis gewünscht - oder ein Untergrund wie Zink oder Aluminium vorhanden, der eine spezielle Grundierung erfordert - sollte ein Spezial-Produkt verwendet werden. Grundierungen und Füller stehen für verschiedenste Untergründe und Einsatzzwecke zur Verfügung, in 1K und 2K Qualität, bis zu hochwirksamen Korrosionsschutz-Grundierungen.

Sprühen bzw. Lackieren mit der Spraydose:
Nie sofort direkt auf das Objekt sprühen – zuerst auf z.B. Zeitungspapier probesprühen. Der richtige Abstand zum Objekt beträgt 25 bis 30 cm. Die Sprühtechnik hängt vom Werkstück ab.

Beginnen Sie außerhalb des Objekts zu sprühen. Drücken Sie in der Bewegung den Sprühkopf fest durch.

Führen Sie die Spraydose langsam und gleichmäßig hin und her, führen Sie dabei Richtungsänderungen und Wenden immer außerhalb des Objektes durch. Dadurch ist der Sprühstrahl gut dosierbar und Sie vermeiden Lack-Nasen (Läufer) durch zu viel Lack an einzelnen Stellen.

Betrachten Sie den ersten Sprühgang als Vorsprühen (dünnes Einnebeln der Oberfläche), erst durch den zweiten und ggf. dritten Sprühgang erhalten Sie eine glatte und gleichmäßige Fläche. Die Sprühgänge erfolgen im Abstand von 1 bis 2 Minuten (Nass-in-Nass-Technik). Weitere (Nach-) Lackierungen sind erst nach 24 Stunden möglich (Gefahr des Hochziehen).

Beachten Sie auch die ausführliche Anleitung und Hinweise auf den Spraydosen-Etiketten und sorgen Sie unbedingt für Gesundheitsschutz.

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